NACHBERICHT: Future-Law Legal Tech Konferenz 2025
Legal Tech – Next Level zum Mainstream: KI, Effizienz & Mandantenorientierung im Fokus!
#LTK25 – Die Zukunft der Rechtsberatung ist digital
Bereits zum neunten Mal fand das größte Event im DACH-Raum zur Digitalisierung der Rechtsbranche statt – die Future-Law Legal Tech Konferenz (#LTK25). Die Konferenz im Park Hyatt Vienna stellte die zentrale Frage: „Legal Tech – Wie von KI profitieren?“
In einer Welt, in der die Anforderungen an Kanzleien und Rechtsabteilungen exponentiell steigen, stehen die effiziente Nutzung Künstlicher Intelligenz und die klientenorientierte Beratung im Mittelpunkt. Die Veranstaltung hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie als Katalysator für den „legal change“ fungiert – wo Visionen zu Realität werden und der interdisziplinäre Dialog zwischen allen Akteuren der Branche transformative Ideen und praxisnahe Lösungen fördert.
Rund 400+ Teilnehmer:innen, darunter Legal-Tech-Anwender:innen und Expert:innen von namhaften Unternehmen und Kanzleien wie Google, Microsoft, OMV, LexisNexis, RechtGPT, MANZ, Dilitrust, Legora, XPERT, Bryter, Wolters Kluwer, Schönherr, der Notariatskammer, Juve, dem ÖRAK und dem Bundesministerium für Justiz, kamen zusammen, um über die drängendsten Fragen der Branche zu diskutieren:
• Wie gelingt der Sprung vom „Digital Gap“ zur erfolgreichen KI-Integration?
• Welche Workflows sind notwendig, um Legal Tech erfolgreich umzusetzen?
• Welchen Case gibt es für Legal Tech und KI in kleinen Kanzleien?
• Wie werden anwaltliche Tätigkeiten in Zukunft angemessen vergütet (Pricing)?
Eröffnung durch hochrangige Vertreter:innen
Die Konferenz wurde feierlich durch Bundesministerin für Justiz Anna Sporrer iv. durch Christian Gesek (LStA, BMJ) eröffnet. Spannend war auch die Einleitung, welche die Bedeutung von Legal Tech für die gesamte Rechtsgemeinschaft unterstrich: Mit dabei waren Armenak Utudjian (Präsident ÖRAK), Andreas Tschugguel (Vizepräsident Österreichische Notariatskammer) und Sophie Martinetz (Gründerin, Future-Law).
Die hochrangige politische Beteiligung unterstreicht das wachsende Interesse von Justiz und Verwaltung an der digitalen Transformation des Rechtswesens und deren aktive Rolle bei der Gestaltung der Zukunft.

Fokus auf die Praxis: Konkrete Anwendungsfelder für KI im Rechtsbereich
Die eintägige Konferenz tauchte tief in die konkreten Einsatzgebiete von KI ein: von Wissensmanagement mit KI (Corrado Moschner, Asfinag) über die datengesteuerte Mandantengewinnung (Nassim Ghobrial, Baker McKenzie) bis hin zu strategischen Überlegungen zur Veränderung durch Legal Tech (Martin Niederhuber und Dijana Dukic, NHP).
• Der KI-Investitions-Case: Nathalia Schomerus (Legora) beleuchtete die Frage, warum Investoren Millionen in KI-Start-ups für Anwälte stecken, während eine anschließende Expertendiskussion mit Harald Leitenmüller (Microsoft), Andrei Salajan (Schönherr), Susanne Mortimore (LexisNexis), Vladan Katanic (Notariatskammer), Stefanie Zaiser (Knapp AG) und Stephan Klaus (Oberlandesgericht Wien & Präsidialabteilung 10) den Status quo in Österreich – den „Digital Gap“ – schonungslos analysierte. Die Diskussion verdeutlichte, wie wichtig die Vernetzung zwischen etablierten Anbietern, innovativen Start-ups, Justiz und Wissenschaft für ein funktionierendes Legal Tech-Ökosystem ist.
• Hands-On & Interaktiv: In interaktiven Workshops und Roundtables stand das „Just Do It“ im Fokus. Die Teilnehmer:innen testeten praxisorientierte Tools wie RechtGPT & Microsoft Copilot für die juristische Recherche oder diskutierten in vertraulicher Atmosphäre die Implementierung von Tools und die Erstellung von KI-Playbooks für Rechtsabteilungen.

Mehr als ein Kongress – eine Bühne für neue Ideen
Die #LTK25 bestätigte ihre Rolle als mehr als nur eine Informationsveranstaltung: Sie ist eine echte Bühne für neue Ideen, ein Netzwerk für Talente und ein Impulsgeber für die Weiterentwicklung juristischer Berufsbilder. Besonders Start-ups erhielten eine Plattform, um Innovation sichtbar zu machen und den Rechtsmarkt von morgen mitzugestalten.
Im Park Hyatt Wien traf sich das Who’s Who der Rechtsbranche, um sich über aktuelle Trends und Entwicklungen auszutauschen. Die Veranstaltung förderte gezielt die Vernetzung innerhalb der Branche und darüber hinaus – zwischen Kanzleien, Unternehmen, Justiz, Verwaltung und Hochschulen. Mehr als 50 Branchenexpert:innen, Praktiker:innen und Legal Tech-Provider teilten ihre Herausforderungen und Erfolge bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten, darunter: Alexander Höller (Google), Julia Stanzenberger (AT & S), Stefan Stockinger (OMV), Martin Hackl (Bundesministerium für Justiz) und Verena Stolz (PEHB Rechtsanwälte).

Kollaboratives Denken im Mittelpunkt
Ein wichtiges Highlight war das abschließende „Justiz Update“ sowie die offene Diskussion „In the HOT SEAT“ zu den knallharten Fragen rund um Pricing und Standardisierung im Rechtsbereich. Diese Formate unterstrichen den Ansatz der Konferenz für kollaboratives Denken und Handeln, das Offenheit, Zukunftsorientierung und interdisziplinären Austausch in den Mittelpunkt stellt.
Die Diskussionen zeigten auf, wie sich die Veranstaltung mit den Chancen und Risiken der digitalen Transformation des Rechtswesens auseinandersetzt und dabei Wien als wichtigen Innovationsmotor für den Rechtsmarkt in Europa positioniert.

Fazit: Die #LTK25 war ein voller Erfolg
Sophie Martinetz, Host und Gründerin von Future-Law, dankte allen Teilnehmer:innen und Partnern für die inspirierenden Diskussionen und betonte in ihrem Abschlusswort:
„Es gibt keine Ausreden mehr. Legal Tech ist nicht das Ziel, sondern das entscheidende Werkzeug, um juristische Dienstleistungen effizienter, zugänglicher und zukunftsfähig zu machen. Dieser offene Erfahrungsaustausch und die Vielzahl konkreter Use Cases geben die notwendige Motivation und Ideen für die Umsetzung eigener Legal Tech Projekte!“
Die Future-Law Legal Tech Konferenz 2025 bestätigte einmal mehr ihre Rolle als zentrale Plattform für den Austausch von Know-how und zukunftsweisenden Lösungen in der Rechtsbranche. Sie schafft ein echtes Ökosystem für Legal Tech – mit Raum für alle Akteure der Branche, wo Visionäre und Praktiker gemeinsam die Zukunft gestalten.
Wir freuen uns schon Sie am 11. November 2026 bei unserer Jubiläumskonferenz begrüßen zu dürfen!
Über Future-Law
Mit der Vision „Let’s make law digital“ wurde Future-Law 2017 gegründet und ist heute die führende, unabhängige Plattform für Legal Tech, KI, Innovation und Digitalisierung im Rechtsbereich im DACH Raum. Future-Law begleitet Kanzleien und Rechtsabteilungen mit strategischer und operativer Unterstützung in die Zukunft. Mit der jährlich stattfindenden Legal Tech Konferenz fördert Future-Law den Austausch und Diskurs zwischen Entscheidungsträger:innen der Rechtsbranche, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und treibt die Digitalisierung im Rechtswesen voran.
Weitere Informationen unter future-law.eu
Rückfragen & Kontakt:
Mag. Sophie Martinetz
Gründerin & Managing Partnerin Future-Law
s.martinetz@future-law.at
T: +43 1 715 11 15
M: +43 664 974 72 72
Kolingasse 8a, 1090 Wien
future-law.eu
Let’s make Law digital!
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Wir begleiten JuristInnen auf ihrer KI & digitalen Reise von der Strategie über die Definition von Anwednungsfällen und Prozessen für Ihre Rechtsabteilung, bei der Toolauswahl bis zur Implementierung und Changemanagement – Future-Law – KI Projekte in Legal.
Und wer noch nicht genug Legal-Tech-Input bekommen hat, kann sich auf unsere kommenden Events und Workshops freuen: Alle Termine finden Sie auf
future-law.eu/events
Ausgewählte Zitate vom Konferenztag
Andreas Tschugguel:
„Künstliche Intelligenz eröffnet uns im Rechtsbereich große Chancen. Dennoch bleibt sie stets ein Werkzeug – entscheidend ist, wie wir sie verantwortungsvoll und zielgerichtet einsetzen.“
Armenak Utudjian:
„Unsere zentrale Aufgabe als Standesvertretung ist es, den Rechtsanwält:innen Wissen und Orientierung zu vermitteln: Wie funktioniert Künstliche Intelligenz überhaupt – und wie kann sie praktisch und sicher im anwaltlichen Alltag genutzt werden?“
Christian Gesek:
„Ein verantwortungsvoller Umgang mit KI erfordert drei Säulen: gezielte Schulungen, eine klare Strategie inklusive Leitlinien und nicht zuletzt die Eigenverantwortung der Jurist:innen selbst.“
Nathalia Schomerus:
„Wir sollten uns nicht damit zufriedengeben, mit Werkzeugen zu arbeiten, die nicht ideal zu unseren Bedürfnissen passen. Investors setzen darauf, dass sich am Ende ein Anbieter im Markt für KI-basierte Rechtsdienstleistungen durchsetzen wird.“
Stefanie Zeiser:
„Unternehmen dürfen jene Mitarbeitenden nicht übersehen, die angesichts der Geschwindigkeit des Wandels erschöpft oder überfordert sind. Die Vision ist, dass künftig niemand mehr mühsam Metadaten händisch eintragen muss.“
Andrei Salajan:
„Der Aufwand für Trainings und Implementierung von KI-Lösungen wird häufig unterschätzt. Anfänglich besteht oft Unsicherheit, dann wächst die Hoffnung auf eine magische Lösung per Knopfdruck – doch zielführend ist nur ein aktives Mitgestalten. Die Strategie sollte nicht lauten, auf die perfekte KI zu warten, sondern mit KI zu arbeiten und ihre Entwicklung aktiv zu begleiten. Allerdings ist es durchaus eine Herausforderung, mit dem schnellen Rhythmus der Innovationen Schritt zu halten.“
„Am stärksten Einfluss nehmen können wir auf die Themen People Adoption und Mindset. Gerade diese Ebenen entscheiden maßgeblich darüber, wie erfolgreich Legal Tech und Künstliche Intelligenz in der Praxis angenommen werden.“
Harald Leitenmüller:
„In Österreich wird Fehlerkultur oft zu wenig akzeptiert. Damit Innovation gelingen kann, brauchen wir geschützte Räume zum Experimentieren und die Bereitschaft, im Umgang mit Risiko dazuzulernen.“
Alexandra Pizzato:
„Geschwindigkeit darf nie zulasten der Qualität gehen. Es braucht immer jemanden, der die Anforderungen der Rechtsabteilung übersetzt und verständlich macht, damit Digitalisierung zum Erfolg wird.“
Alexander Höller:
„Wir tragen alle unterschiedliche Hüte und Verantwortlichkeiten. Der Einsatz von KI darf kein Selbstzweck sein; vielmehr geht es darum, gezielt sinnvolle Anwendungsfälle zu identifizieren. Es ist faszinierend zu beobachten, auf welche klugen Ideen smarte Menschen kommen, wenn sie KI im Alltag ausprobieren.“
Julia Stanzenberger:
„Die größten Herausforderungen liegen oft darin, dass wir während des Studiums wichtige Skills wie Projektmanagement, Organisation oder Software-Know-how gar nicht lernen. In der Rechtsabteilung sind diese Kompetenzen heute unerlässlich – dazu zählen auch Daten- und Change Management, die fest zum modernen Berufsbild gehören.“
Verena Stolz:
„Zu einer erfolgreichen digitalen Transformation gehört vor allem eines: Offenheit und Authentizität im Umgang miteinander und mit neuen Technologien.“
Vanessa Brkic, Next Generation:
„Die Konferenz hat mich wirklich beeindruckt und inspiriert. Insbesondere die verschiedenen Visionen für die Zukunft der juristischen Arbeit in Verbindung mit KI. Es war ein Privileg, Teil dieser großartigen Veranstaltung zu sein. Ich schätze es wirklich sehr, dass ich dabei sein durfte.“
Impressionen vom Konferenztag
Zu Vorträgen und Panels im Hauptsaal
Zu Workshops und Round Tables in den Boardrooms
Zu Networking und Partnerboots in der Lobby
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